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Sein Haus im Alter verkaufen?

Sp√§testens wenn die eigenen Kinder das Haus verlassen haben und eine eigene Familie gr√ľnden, stelle sich viele Paare die Frage, ob sie ihr Haus verkaufen sollen. Es ist wie so oft im Leben, manches spricht daf√ľr und manches dagegen. W√§hrend die Gr√ľnde dagegen in der Regel sehr individuell sind, gibt es bei den Gr√ľnden daf√ľr oft Gemeinsamkeiten. ¬†Wir haben euch hier 5 Gr√ľnde genannt, die wir am h√§ufigsten von unseren Kunden h√∂ren.

1. Es ist unwirtschaftlich

Die meisten Menschen bauen oder kaufen ein Haus in einem Alter, in dem sie Kinder erwarten oder diese klein sind. Man hatte meist nicht genug Platz in seiner Wohnung. Sp√§testens dann, wenn die Kinder eigene Zimmer oder einen festen Platz f√ľr die Hausaufgaben ben√∂tigen, wird es zu eng. Zudem w√ľnschen sich viele werdende Eltern ein Leben auf dem Land oder in Vororten der St√§dte, dort wo die Kinder alleine in die Schule laufen k√∂nnen, wo weniger Verkehr ist und man schnell im Gr√ľnen sein kann. Nun sind 20 ‚Äď 30 Jahre sp√§ter die Kinder dauerhaft au√üer Haus und haben eine eigene Familie gegr√ľndet. Ein paar Jahre bleibt man alleine zur√ľck, man ist mittlerweile selbst in den besten Jahren und noch fit genug Haus und Garten in Schuss zu halten. Doch immer h√§ufiger stellt man sich die Frage, ob nicht alles zu gro√ü und letztendlich auch zu teuer ist. Die meisten H√§user sind leider nicht so geschnitten, dass man Zimmer untervermieten kann. So stehen ehemalige Kinderzimmer sp√§ter leer, man f√ľhlt sich am gro√üen Esstisch oder auf der riesigen Fernsehcouch verloren, auf der einst die ganze Familie zusammensa√ü. Auch wenn man nicht mehr jede Ecke heizt und auch nur Wasser f√ľr 1 ‚Äď 2 Personen ben√∂tigt, so bleiben manche Kosten wie die Grundsteuer unver√§ndert, egal wie viele Personen noch im Haus wohnen. Auch muss ein gro√ües Wohnzimmer geheizt werden, selbst wenn es nur noch von 1 ‚Äď 2 Personen genutzt wird und die Tatsache, dass man mit zunehmendem Alter oft w√§rmebed√ľrftiger wird, verbessert die Situation nicht. Deshalb sollte man sich √ľberlegen, ob man sich nicht verkleinert und in eine Wohnung f√ľr 1 – 2 Personen umzieht, um nur noch f√ľr den tats√§chlichen Wohnraum, der ben√∂tigt wird zu bezahlen.

2. Es macht viel Arbeit

Je gr√∂√üer das Haus ist, umso mehr gibt es zu tun. Es muss regelm√§√üig renoviert werden, es muss sauber gehalten werden, der Garten verlangt regelm√§√üige Pflege. Die eigenen Kinder um Unterst√ľtzung bitten, ist vielen √§lteren Menschen unangenehm. Zumal die eigenen Kinder vielleicht nicht in der N√§he wohnen oder selbst bauen und die Gro√üeltern zur Unterst√ľtzung bei der Betreuung der Enkel ben√∂tigen w√ľrden. Zudem hat ein erf√ľlltes Leben in der Regel auch Zeichen hinterlassen. Die Knie schmerzen, Bandscheiben sind abgenutzt und man steht nicht mehr so sicher auf der Leiter, wie es fr√ľher einmal war.¬†Nat√ľrlich kann man sich auch Unterst√ľtzung von Dienstleistern holen, aber nicht alle Menschen haben so eine gro√üe Rente, dass sie sich das leisten k√∂nnen. Es ist in jedem Fall √ľberaus klug, sich jetzt zu fragen, ob Arbeit und Nutzen noch in einem guten Verh√§ltnis zueinander stehen.

2. Es ist nicht altersgerecht gebaut

Die allerwenigsten Menschen denken beim Hausbau schon an ihr eigenes Alter. Wohnr√§ume und Zug√§nge sind nicht alters- und/oder behindertengerecht. Im Haus selbst m√ľssen oft mehrere Treppen bew√§ltigt werden, Waschbecken und Toiletten sind auf durchschnittliche H√∂he eingestellt und f√ľr Menschen im Rollstuhl oft zu hoch. Nat√ľrlich kann man nachtr√§glich viel √§ndern oder umbauen lassen, jedoch muss das wirtschaftlich gut durchdacht sein.

3. Das Haus liegt nicht unbedingt am richtigen Platz

Wie Eingangs erw√§hnt, suchen Familien, die bauen oder ein Haus kaufen m√∂chten, h√§ufig nach Immobilien oder Baupl√§tzen auf dem Land oder in st√§dtischen Randbereichen. Hier ist die Infrastruktur nicht so gut ausgebildet wie in der Stadt, aber man hat ein Auto und f√§hrt zum Arbeitsplatz oder Einkaufen in die gro√üen Supermarktketten ins Gewerbegebiet. Wenn man √§lter ist und nicht mehr so viel Auto fahren kann oder m√∂chte oder wenn man gar ganz auf das Auto verzichten m√∂chte, ist es schwer, die Gesch√§fte des t√§glichen Bedarfs zu erreichen. F√ľr viele √§ltere Menschen w√§re es jetzt ein Vorteil wieder in der Stadt zu leben, wo Arzt, Apotheke und Gem√ľseh√§ndler nur ein paar Schritte zu Fu√ü entfernt liegen. Auch fahren Busse und Bahnen in l√§ndlichen Gebieten nicht so regelm√§√üig wie in der Stadt.

4. Verkaufen und eine neue Immobilie suchen ist rechtzeitig sinnvoller, als im Falle einer Krankheit unter Zeitdruck verkaufen zu m√ľssen

Wenn man plant, sein Eigenheim zu verkaufen, ist es in jedem Fall sinnvoll, dies zu tun, solange man noch fit ist und solange man nicht unbedingt und zu jedem Preis abgeben muss. Es gibt viele Dinge zu erledigen, wenn man sein Haus verkaufen m√∂chte, selbst wenn man sich f√ľr den Verkauf mit einem Immobilienmakler entscheidet. Es m√ľssen Ordner nach alten Abrechnungen und Renovierungen durchforstet werden. Im Falle des Verkaufs muss ein Umzug organisiert werden. Daf√ľr werden Sie alles, was Sie besitzen in die H√§nde nehmen, ausmisten oder neu sortieren und die ein oder andere Stunde in Erinnerungen schwelgen. Und das ist auch gut und richtig so. Schieben Sie die Entscheidung daher nicht vor sich her und gehen Sie sie an, solange Sie sie noch gut bew√§ltigen k√∂nnen. Es lebt sich auch schneller an einem neuen Platz ein, wenn man mobil und die Umgebung noch gut entdecken kann. Gerade wenn man nicht mehr kann oder eine Krankheit Pflegekosten verursacht, m√ľssen manche Menschen Ihr Haus verkaufen. Dann sind sie aber gar nicht mehr in der Lage diese Dinge selbstst√§ndig zu erledigen. Gut, wenn Kinder und Freunde Ihnen dann helfen. Denn gerade in solchen Situationen l√§uft man Gefahr, von Fremden betrogen oder ausgenutzt zu werden.

5. Man lebt nur einmal

Wenn Sie verkaufen, werden Sie sehr pl√∂tzlich viel Geld haben. Sie m√ľssen auch keine R√ľcklagen f√ľr Sanierungen mehr bilden. Als Mieter haben Sie ¬†nat√ľrlich auch Kosten, aber es sind feste Kosten und Sie k√∂nnen daher gut mit Ihrer Rente kalkulieren. Nat√ľrlich freuen sich Kinder und Enkel √ľber Ihre Unterst√ľtzung. Aber es spricht auch nichts dagegen, jetzt noch einmal eine gro√üe Reise zu planen oder Dinge zu tun, auf die man sein ganzes Leben verzichtet hat. Wann, wenn nicht jetzt ist der richtige Zeitpunkt. Es wird Ihnen gut tun!

 

Noch Fragen? Dann melden Sie sich bei uns. Wir helfen gerne. M√∂chten Sie eine Wohnimmobilie verkaufen. Dann sind Sie hier genau richtig. Wir sind als Immobilienmakler seit √ľber 20 Jahren erfolgreich im Rhein-Main-Gebiet t√§tig. Unsere B√ľros befinden sich in Hattersheim am Main und in Walluf im Rheingau

 

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Was ist meine Immobilie wert?

Es kann vielf√§ltige Gr√ľnde haben, dass eine Immobilie verkauft werden soll. Unabh√§ngig von den Beweggr√ľnden, soll der Verkauf meistens in einer √ľberschaubaren Zeitspanne umgesetzt werden und das zum bestm√∂glichen Preis. Die Entscheidung, ob Sie den Verkauf mit professioneller Unterst√ľtzung eines Immobilienmaklers oder in Eigenregie durchf√ľhren m√∂chten, k√∂nnen wir f√ľr Sie nicht treffen. Wir k√∂nnen Sie jedoch mit fachlichen Informationen zum anstehenden Verkauf versorgen und Ihnen m√∂gliche Fehlerquellen aufzeigen, die Sie vermeiden k√∂nnen.

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